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Natürliche Hilfe bei Parkinson

Parkinson ist eine neurologische Erkrankung, die das Bewegungszentrum des Gehirns betrifft. Sie schreitet nur langsam voran, gilt aber immer noch als unheilbar. Männer zwischen 55 und 65 sind am häufigsten von Parkinson betroffen und das Risiko steigt mit zunehmendem Alter an. Zittern an Händen und Armen, Muskelsteifheit und Bewegungsarmut sind die typischen Anzeichen der Krankheit. Wir zeigen Ihnen anhand neuester Forschungsergebnisse, wie Sie dem Fortschreiten der Krankheit aktiv entgegen wirken können.

Die Parkinson-Krankheit, die auch als Morbus Parkinson oder Schüttellähmung bezeichnet wird, ist neben Alzheimer eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen in höherem Alter. In Deutschland leiden derzeit ca. 200.000 Menschen an Parkinson.

1. Ursachen für Parkinson

Die Ursache für die neurologischen Symptome liegt in einer bestimmten Region des Gehirns, den Basalganglien, unterhalb der Großhirnrinde. Die Zellen in den Basalganglien produzieren den Nervenbotenstoff Dopamin. Er ist für die Bewegungssteuerung wichtig. Bei Parkinson sterben nun diese Zellen nach und nach ab, wodurch es im Laufe der Zeit zu einem Mangel an Dopamin kommt. Wenn etwa 60 Prozent der Dopamin-produzierenden Zellen abgestorben sind, treten erste Symptome auf. Das sind typischerweise:

  • eine Verlangsamung der Bewegungen (Bradykinese),
  • ein unwillkürliches Zittern (Tremor),
  • eine fortschreitende Muskelversteifung (Rigor)
  • und Probleme bei der aufrechten Körperhaltung bzw. Instabilität.

Die Auslöser der Parkinson-Krankheit sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Meist erkranken Personen ohne ersichtlichen Grund. Genetisch ist die Erkrankung wohl nur sehr gering beeinflusst. Auffällig ist dagegen, dass Menschen aus Japan, Skandinavien und auch südlichen Ländern viel seltener an Parkinson erkranken, als zum Beispiel die Deutschen. Forscher konnten zudem zeigen, dass eine Belastung mit Pestiziden bzw. Herbiziden, wie sie in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden, das Risiko an Parkinson zu erkranken deutlich erhöhen kann.

2. Symptome lindern, Lebensqualität steigern

Behandelt wird die Parkinson-Krankheit gewöhnlich mit Hilfe der Aminosäure L-Dopa. Diese wird im Körper zum Botenstoff Dopamin umgewandelt. So kann der Mangel an selbstproduziertem Dopamin einigermaßen ausgeglichen werden. Leider sprechen die meisten Betroffenen mit der Zeit immer weniger auf diese Behandlung an, sodass am besten schon frühzeitig unterstützende Maßnahmen angewendet werden sollten. Diese Maßnahmen sollten sowohl die Ernährung und Lebensweise als auch die zusätzliche Versorgung mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen umfassen.

Es hat sich gezeigt, dass eine proteinarme Ernährung für Parkinsonpatienten, die mit L-Dopa behandelt werden, von Vorteil sein kann. Denn dadurch muss die wichtige Aminosäure nicht mit anderen Nahrungsbestandteilen konkurrieren. Proteinreiche Mahlzeiten können auf das Abendessen verschoben werden.

Eine große Rolle bei der Entstehung und beim Fortschreiten der Krankheit spielt auch das Homocystein. Homocystein entsteht im normalen Stoffwechsel der Zelle und ist giftig. Daher sorgt der Körper dafür, dass es so schnell wie möglich abgebaut wird. Wichtig dafür sind allerdings die Vitamine B6, B9 (Folsäure) und B12. Nur wenn sie in ausreichender Menge vorhanden sind, kann das gesamte Homocystein abgebaut werden. Oft kommt es aber im Zuge der modernen Ernährung zu einem Mangel an diesen und anderen Vitaminen und infolge dessen steigt der Homocysteinspiegel im Blut an. Neben der möglichen negativen Beeinflussung der Parkinson-Krankheit erhöht Homocystein auch das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Arteriosklerose.

3. Natürliche Unterstützung - die Vitalstofftherapaie

Zusätzlich senken natürliche antioxidative Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe) das Risiko, an Parkinson zu erkranken. Auch Extrakte aus grünem Tee können ihren Beitrag dazu leisten. Diese Stoffe wirken dem oxidativen Stress entgegen, der innerhalb des normalen Stoffwechsels entsteht. Das ist gerade bei Parkinson wichtig, da oxidativer Stress Nervenzellen schädigen kann, Dopaminrezeptoren blockiert und für einen schnelleren Abbau von Dopamin sorgt.

Vielversprechend ist auch die zusätzliche Versorgung mit Coenzym Q10 und L-Carnitin. Diese Stoffe kommen in natürlicher Form in einer gesunden Ernährung vor und werden im Gehirn für die Ausschüttung von Botenstoffen benötigt. In Studien konnte Coenzym Q10 die Parkinson-Krankheit verlangsamen und sogar neurologische Ausfälle reduzieren.

Um sich ausreichend mit all diesen wichtigen Vitalstoffen zu versorgen empfiehlt es sich, auf ein komplexes natürliches Vitalstoffpräparat zurückzugreifen, da die erforderlichen Mengen oftmals mit der normalen Ernährung nicht aufgenommen werden.

Wichtig ist dabei aber vor allem, dass die oben genannten Vitalstoffe nicht einzeln und hochdosiert durch Pillen und Pülverchen ersetzt werden können. Nur in ihrem natürlichen Verbund können sie ihre ganze Wirkung entfalten. Diverse Studien zeigen, dass die Vitalstoffe um bis zu 200-mal stärker und effektiver wirken, wenn sie in Kombination und in ihrem natürlichen Verbund miteinander aufgenommen werden (z. B. wie in Obst und Gemüse).

Daneben können noch weitere Vitamin-Spiegel durch die andauernde Medikamenteneinnahme zu niedrig sein. Ein komplexes Vitalstoffpräparat, das alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe zusammen in einem Produkt liefert, eignet sich daher besonders.

Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG) empfiehlt eine rein natürliche Ergänzung zur täglichen Ernährung. Dabei sollte man stets auf ein Produkt zurückgreifen, das optimal dosiert ist und ausschließlich natürliche Lebensmittel beinhaltet. Die DGG und das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin empfehlen hier das Vitalstoffkonzentrat LaVita, da es alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe enthält, einer optimalen Dosierung entspricht und zu 100% natürlichen Ursprungs ist. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

4. Das können Sie selbst tun

Ernährung

  • Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich. Achten Sie vor allem auf eine vorwiegend pflanzliche Ernährung.
  • Proteinarme Kost tagsüber kann die Verwertbarkeit von L-Dopa erhöhen.
  • Menschen, die regelmäßig Kaffee oder Grünen Tee trinken, können ihr Risiko für Parkinson vermindern.
  • Zusätzlich zu einer gesunden Ernährung können Sie sich über einen natürlichen Vitalstoffkomplex (z. B. LaVita) mit allen wichtigen Gesundheitsstoffen versorgen.
  • Achten Sie auch darauf, genug zu essen. Oft verlieren Parkinson-Patienten über längere Zeit an Gewicht und magern ab. Durch die unbeabsichtigten Muskelbewegungen verbrauchen sie nämlich zusätzlich Energie, eventuelle Schluckbeschwerden oder Appetitlosigkeit verstärken das Problem zusätzlich.

Bewegung und Entspannung

  • Sport und körperliche Bewegung wirkt sich sehr positiv auf den Krankheitsverlauf aus. Es stärkt die Muskeln und fördert die Beweglichkeit. Möglicherweise sollten Sie aber auf Sportarten verzichten, die ein hohes Sturzrisiko haben (z. B. Skifahren).
  • Physiotherapie gehört heute routinemäßig zur Parkinson-Behandlung. Nutzen Sie dieses Angebot unbedingt.
  • Achten Sie auf ausreichend erholsamen Schlaf. Sollten Sie an Schlafstörungen leiden, wenden Sie sich am besten an Ihren Arzt, der Ihnen geeignete Therapieanpassungen vorschlagen kann.

Lebensweise

  • Rauchen Sie nicht und trinken Sie nur sehr wenig Alkohol.
  • Gehen Sie offen mit Ihrer Erkrankung um und ziehen Sie sich nicht zurück. Selbsthilfegruppen können Ihnen bei der Bewältigung von Problemen und Ängsten helfen.

Quellen anzeigen

- De Lau L.M. et al: Dietary folate, vitamin B12, and vitamin B6 and the risk of Parkinson disease. Neurology 2006 (67): S. 315-318
- Lau F.C. et al.: Nutritional intervention in brain aging: reducing the effects of inflammation and oxidative stress. Subcell Biochem. 2007 (42): S. 299-318
- Mandel S.A. Targeting multiple neurodegenerative diseases etiologies with multimodal-acting green tea catechins. J. Nur. 2008 (8): S. 1578S.1583S
- Orsucci D. et al.: Targeting mitochondrial dysfunction and neurodegeneration by means of coenzyme Q10 and its analogues. Curr Med Chem. 2011(26): S. 4053-4064
- Shults C.W. et al.: Effects of coenzyme Q10in elderly Parkinson disease: evidence of slowing of the functional decline. Arch Neurol 2002 (10): S. 1541-1550
- Thal L.J. et al.: A 1-Year multicenter placebo-controlled study of acetyl-L-Carnitine in patients with Alzheimers´s disease. Neurology 1996 (47): S. 705-711